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Wiss. Direktorin
PD Dr.
Nina Leonhard

NinaLeonhard@bundeswehr.org

Tabellarischer Lebenslauf

seit 2/2016
Projektleiterin im Forschungsbereich Militärsoziologie am Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr, Potsdam

2016
Habilitation an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (venia legendi: Soziologie)

2009-2016
Dozentin für Allgemeine Soziologie und Politikwissenschaft am Fachbereich Human- und Sozialwissenschaften der Führungsakademie der Bundewehr in Hamburg

2001-2008
Wissenschaftlerin am Sozialwissenschaftlichen Institut der Bundeswehr in Strausberg (dabei von 2006-2008 kommissarische Leiterin des Forschungs-schwerpunktes "Multinationale Streitkräftestrukturen/Europäische Streitkräfte")

2001
Dissertation im Rahmen eines deutsch-französischen Ko-Betreuungsverfahrens (co-tutelle) zwischen der Freien Universität Berlin und dem Institut d’Etudes Politiques de Paris

1997-2002
Mitarbeiterin im von der Volkswagen-Stiftung geförderten deutsch-französisch-polnischen Forschungsprojekt "Bedingungen und Faktoren der Konstitution von demokratischer politischer Identität in nachdiktatorischen Gesellschaften"

1992-1996
Studium der Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin und am Institut d’Etudes Politiques de Paris: deutsch-französisches Diplom in Politik- und Sozialwissenschaften (1995) und Diplom der Politikwissenschaft (1996)

 

Kurzbeschreibung aktueller Projekte

"Gewaltwissen. Zur Konstitution und Legitimation militärischer Gewaltpraxis am Beispiel der Bundeswehr" (Arbeitstitel)

Ziel des Projektes ist es, das Militär als staatlich sanktionierte Gewaltorganisation soziologisch zu erfassen und in seiner aktuellen Form – hier: bezogen auf die Bundeswehr – zu beschreiben. Im Zentrum steht die Frage, wie 'Gewalt' als Organisationszweck im Militär strukturell wie kulturell verankert ist, d.h. das Handel von Soldatinnen und Soldaten prägt und zugleich gesellschaftlich hervorgebracht wird.

Dreh- und Angelpunkt für die empirische Analyse ist der Luftschlag gegen zwei Tanklastzüge in Kunduz (Afghanistan) vom September 2009, der aufgrund seiner weitreichenden Folgen als ein Wendepunkt in der Wahrnehmung und Bewertung des ISAF-Einsatzes der Bundeswehr sowohl in der deutschen politischen Öffentlichkeit als auch seitens Bundeswehr und ihrer Angehörigen verstanden werden kann.

Forschungsinteressen

Militär-, Krieg- und Gewaltsoziologie; Soziales Gedächtnis, Erinnern und Vergessen; Politische Soziologie; Kultur- und Wissenssoziologie

  Nina Leonhard

Ausgewählte Veröffentlichungen

Towards a new German military identity? Change and continuity of military representations of self and other(s) in Germany. In: Critical Military Studies, 10.10.2017, mehr... .

Haag, Hanna/Heß, Pamela/Leonhard, Nina (Hrsg.): Volkseigenes Erinnern. Die DDR im sozialen Gedächtnis. Wiesbaden: Springer VS 2017.

Integration und Gedächtnis. NVA-Offiziere im vereinigten Deutschland. Konstanz: UVK 2016 mehr...

Leonhard, Nina/Dimbath, Oliver/Haag, Hanna/Sebald, Gerd (Hrsg.): Organisation und Gedächtnis. Über die Vergangenheit der Organisation und die Organisation der Vergangenheit. Wiesbaden: Springer VS 2016.

Die postheroische Gesellschaft und ihr Militär. In: Junge, Matthias (Hrsg.), Metaphern soziologischer Zeitdiagnosen. Wiesbaden: Springer VS 2016, S. 101-121.

Wehrmacht und Zweiter Weltkrieg als Gegenstand der Militär- und Kriegssoziologie, in: Christ, Michaela/Suderland, Maja (Hrsg.), Soziologie und Nationalsozialismus. Positionen, Debatten, Perspektiven. Frankfurt a.M.: Suhrkamp 2014, S. 287-309.


Forschungsprofil