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Oberstleutnant
Dipl.-Staatswiss. Dr. Helmut R. Hammerich

HelmutHammerich@bundeswehr.org

Tabellarischer Lebenslauf

seit 2015
Projektbereichsleiter "Einsatzgeschichte" in der Abteilung Einsatz im ZMSBw

2013-2015
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsbereich Sicherheitspolitik und Streitkräfte

2011-2012
nebenamtlicher Pressestabsoffizier des MGFA

2008/09
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Historical Office SHAPE, Belgien

2002
Promotion an der Universität Potsdam zum Thema "Jeder für sich und Amerika gegen alle?" Die Lastenteilung der NATO am Beispiel des Temporary Council Committee 1949-1954

2000-2007
Redakteur der Militärgeschichtlichen Zeitschrift (MGZ)

2000-2012
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im MGFA, Forschungsbereich III, Geschichte der Bundeswehr im Bündnis

1994-1999
Wissenschaftlicher Mitarbeiter im MGFA, Forschungsbereich IV, Internationale Militärgeschichte seit 1945

1994-1997
Wissenschaftlicher Assistent Leiter Abteilung Forschung im MGFA,
Prof. Dr. Hans-Erich Volkmann

1992-1994
Truppenverwendungen: Panzerlehrbataillon 334, Celle; Panzeraufklärungsbataillon 6, Eutin

1988-1992
Studium der Staats- und Sozialwissenschaften an der Universität der Bundeswehr in München (Neuere Geschichte, Volkswirtschaftslehre, Soziologie, Philosophie)

1985-1988
Ausbildung zum Offizier im Panzerbataillon 354, Hammelburg

1985
Abitur am Friedrich-Rückert-Gymnasium in Ebern/Unterfranken

1965
geboren in Illertissen/Bayern

 

Kurzbeschreibung aktueller Projekte

1. NATO-Strategie und nationale Verteidigungsplanung. Die Umsetzung der Flexible Response im NATO-Bereich Europa-Mitte 1961-1979

Anknüpfend an Band 1 der Reihe Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland soll der Strategiewechsel im Bündnis von der "Massive Retaliation" zur "Flexible Response" betrachtet und die Auswirkungen dieses Strategiewechsels auf die Weiterentwicklung der Bundeswehr, der britischen Rheinarmee und der amerikanischen Streitkräfte in Deutschland analysiert werden.

2. Geschichte des Militärischen Abschirmdienstes 1956-1990

Die Geheimdienste der Bundesrepublik stehen derzeit im Fokus des öffentlichen und wissenschaftlichen Interesses. Neben der Geschichte des Bundesnachrichtendienstes und des Bundesamtes für Verfassungsschutz soll hier die Geschichte der militärischen Abwehrarbeit im Kalten Krieg erforscht werden.

Forschungsinteressen
Geschichte des Kalten Krieges; Geheimdienstgeschichte; Militärgeschichte der Frühen Neuzeit.

  Helmut R. Hammerich

Ausgewählte Veröffentlichungen

Joachim Krase (1925-1988). Ein "unscheinbarer grauer Oberst": Der MAD-Vize als IM der Stasi, in: Spione und Nachrichtenhändler. Geheimdienst-Karrieren in Deutschland 1939-1989, hrsg. von Helmut Müller-Enbergs und Armin Wagner, Berlin 2016, S. 269-297

"Papa erfindet jetzt zur Abwechslung neue Mordgeschoße…" – Baron Fuchs und die Entwicklung der Brisanzmunition vor dem Ersten Weltkrieg, in: N – Stickstoff – ein Element schreibt Weltgeschichte, hrsg. von Gerhard Ertl und Jens Soentgen, München 2015 (= Stoffgeschichten, Bd 9), S. 117-137

Die Geschichte der Panzerwaffe, in: Das Zeitalter der Weltkriege 1914-1945, hrsg. von Ernst Piper, Köln 2014, S. 90-105

Die Familie Fuchs von Bimbach und Dornheim im Deutschen Kaiserreich, hrsg. zusammen mit Volker Rößner, Stegaurach 2012 (=Veröffentlichung der Gesellschaft für fränkische Geschichte, Reihe IX, Bd 57)

Militärische Aufbaugenerationen der Bundeswehr 1955-1970. Ausgewählte Biografien, hrsg. zusammen mit Rudolf J. Schlaffer, München 2011 (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, Bd 10)

Das Heer 1950 bis 1970. Konzeption, Organisation, Aufstellung. Zusammen mit Dieter H. Kollmer, Michael Poppe, Martin Rink und Rudolf J. Schlaffer, München 2006 (= Sicherheitspolitik und Streitkräfte der Bundesrepublik Deutschland, Bd 3)

"Jeder für sich und Amerika gegen alle?" Die Lastenteilung der NATO am Beispiel des Temporary Council Committee, 1949-1954, München 2003 (= Entstehung und Probleme des Atlantischen Bündnisses bis 1956, Bd 5)


Schriftenverzeichnis (PDF-Datei)