|
Die Privatbibliotheken aus den Nachlässen des Uniformkundlers Herbert Knötel d. J. (1893 bis 1963)
sowie des Heereskundlers Hans Bleckwenn (1912 bis 1990) sind besondere Pretiosen der Bibliothek. Im letzteren Fall
handelt es sich um den wohl geschlossensten privat zusammengetragenen Bestand zur Geschichte der preußischen
Armee des 18. Jahrhunderts. Der Schwerpunkt liegt bei der Heeresorganisation, der Uniformentwicklung und der
Waffenkunde der friderizianischen Zeit. Zur Sammlung gehören ferner Manuskripte mit z.T. sehr seltenen
Uniformhandschriften.
Die Bibliothek verfügt außerdem über ca. 1600 Truppengeschichten der alten Armee bis 1918 und
über ältere Ranglisten deutscher und österreichischer Streitkräfte ab 1788. Weiterhin besitzt
sie eine umfangreiche Sammlung militärischer Dienstvorschriften von der kaiserlichen Armee bis zur NVA.
In den zurückliegenden Jahren gelang es der Bibliothek zudem, ihre Biographische Sammlung weiter auszubauen.
So stehen den Benutzern heute rund 8000 Memoiren und Darstellungen über militärhistorisch bedeutsame
Persönlichkeiten des 18. bis 20. Jahrhunderts zur Verfügung.
Schließlich kann die Bibliothek neben den zahlreichen internationalen Zeitschriftenabonnements auch einen
großen Fundus an historischen Periodika aus dem 18. und 19. Jahrhundert bereitstellen, die teilweise nur noch
hier lückenlos überliefert sind. |