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Oberstleutnant
Dr. Rudolf J. Schlaffer

RudolfSchlaffer@bundeswehr.org

Tabellarischer Lebenslauf
seit 2013
Projektleiter Einsatzgeschichte im Zentrum für Militärgeschichte und Sozialwissenschaften der Bundeswehr

2011-2013
Projektleiter "Strategie und Sicherheitspolitik der Bundesrepublik Deutschland“ im Forschungsbereich "Sicherheitspolitik und Streitkräfte“ am ZMSBw

seit 2009
Lehrbeauftragter an der Universität Potsdam

2005-2008
Stabsoffizier beim Amtschef MGFA (SOAC)

2004-2008
Redakteur der "Militärgeschichtlichen Zeitschrift" (MGZ)

2004-2011
Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Militärgeschichtlichen Forschungsamt im Forschungsbereich III "Militärgeschichte der Bundesrepublik Deutschland im Bündnis“

2001-2004
Verwendung als Kompaniechef im Truppendienst

1999-2001
Wissenschaftlicher Mitarbeiter und Doktorand am Militärgeschichtlichen Forschungsamt

1998-1999
Verwendung als Zugführer und Kompanieführer im Truppendienst

1994-1997
Studium der Geschichts-, Sozial- und Rechtswissenschaften an der Universität der Bundeswehr Hamburg, an der Landesuniversität Hamburg und der CCSU, New Britain, USA

1991-1994
Eintritt in die Bundeswehr und Ausbildung zum Offizier im Truppendienst der Gebirgsjäger- und Panzergrenadiertruppe

1970
geboren in Amberg/Bayern

 

Kurzbeschreibung aktueller Projekte

Monographie zum Thema: "Die Spitzengliderung der deutschen Streitkräfte von 1871 bis heute"

Die Studie analysiert die Spitzengliederungen der deutschen Streitkräfte seit dem deutsch-französischen Krieg im Jahr 1870. Dabei werden die Wehrverfassungen, die Organisation, Institutionen und Akteure von der kaiserlichen Kontingentarmee über die Reichswehr, die Wehrmacht und der Bundeswehr im Kalten Krieg bis zur äneuen“ Bundeswehr als Armee der Einheit und im Auslandseinsatz seit 1990 in den Blick genommen.
Es entsteht eine politisch-militärische Organisations- und Institutionsgeschichte, welche die Wechselwirkungen zum gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellem System genauso untersucht wie die personelle Rekrutierung mit ihren jeweiligen sozialen Beziehungen. Internationale Vergleiche und transnationale Phänomene fließen ebenso ein, um zu klären, ob es einen deutschen Sonderfall gab oder eher transnationale gleich- oder gegenläufige Entwicklungen abliefen.

Forschungsinteressen
Geschichte der Bundeswehr im Bündnis; das System der NS-Konzentrationslager; Geschichte des Südosten Europas, insbesondere die Geschichte Jugoslawiens,
Internationale und deutsche Militärgeschichte, Internationale Rechts- und Gesellschaftsgeschichte

  Rudolf J. Schlaffer

Ausgewählte Veröffentlichungen
Monographien

Wo bitte geht's zur Schlacht? Kurioses aus dem deutschen Militär, Berlin 2009 (gem. mit John Zimmermann, Lizenzausgabe im Weltbild-Verlag 2010)

Der Wehrbeauftragte 1951-1985. Aus Sorge um den Soldaten, München 2006

Herausgeberschaften

Militärische Aufbaugenerationen der Bundeswehr 1955 bis 1970. Ausgewählte Biografien. München 2011 (zusammen mit Helmut R. Hammerich), darin: Ein Kriegskind: Hauptmann (Heer) Wolfgang Grünwald, S. 145-162

Wolf Graf von Baudissin 1907-1993. Modernisierer zwischen totalitärer Herrschaft und freiheitlicher Ordnung (gem. mit Wolfgang Schmidt), München 2007; darin: Die Innere Führung. Wolf Graf von Baudissins Anspruch und die Wahrnehmung der Wirklichkeit, S. 139-149

Aufsätze, Beiträge

Offizielle und offiziöse Zeitschriften in der Aufbauphase der Bundeswehr von 1955 bis 1970. In Deutsche Militärfachzeitschriften im 20. Jahrhundert. Hrsg. von Markus Pöhlmann, Potsdam 2012, S. 61-70

The Significance of the Balkans as a Strategic-Operational Area for the Bundeswehr, in: Journal of Military and Strategic Studies, Vol. 13, 1 (2010), p. 105-125


» Schriftenverzeichnis (PDF-Datei)