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Das Militärgeschichtliche Forschungsamt erhielt 1978 den Auftrag, Forschungsergebnisse des Amtes und der Geschichtswissenschaft für die historische Bildung in der Bundeswehr aufzubereiten. Als Ergebnis dieses Auftrages wurde im Oktober 1978 die Abteilung "Ausbildung, Information und Fachstudien" (AIF) eingerichtet. 1994 hat der Generalinspekteur die Bedeutung der historischen Bildung für die Streitkräfte deutlich unterstrichen. Leitgedanke ist, daß "die geistige Auseinandersetzung mit Geschichte dem Menschen nicht Ausbildung, sondern Bildung, nicht Handlungsanweisung, sondern Horizonte" bietet. In diesem Sinne vermittelt die historische Bildung Erkenntnisse über historische Ursachen und Entwicklungen von politischen und gesellschaftlichen Problemen der Gegenwart. |
Sie erhöht die Befähigung zu einer kritischen Auseinandersetzung mit Tradition, Berufsbild und Selbstverständnis des Soldaten und fördert die Identifikation mit der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Zur Umsetzung dieses historischen Bildungsauftrages werden unterschiedliche Mittel genutzt. Das Militärgeschichtliche Forschungsamt - wertet Forschungsergebnisse aus, bereitet diese pädagogisch-didaktisch auf und stellt sie den Streitkräften als Lehrunterlagen zur Verfügung; - erarbeitet historische Beiträge für die politische Bildung und die Traditionspflege in den Streitkräften; - konzipiert, gestaltet und betreut Wanderausstellungen innerhalb und außerhalb der Bundeswehr; |
- führt Tagungen und Weiterbildungen zur deutschen und internationalen Militärgeschichte durch; - gibt eine wissenschaftliche Zeitschrift für die historische Bildung heraus; - betreut die Militärhistorischen Museen der Bundeswehr - und beantwortet Anfragen aus den Streitkräften, der Wissenschaft und der interessierten Öffentlichkeit zur deutschen Militärgeschichte. Ansprechpartner: Oberstleutnant Dr. Thomas Vogel, Leiter AIF I (Historische Bildung) |
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